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➸ Warum man Porto auf keinen Fall verpassen sollte ➸

Montag, 23. Mai 2016
Hiermit verkündige ich ganz offiziell, dass Portugal auf der Liste meiner Lieblingsorte nach ganz oben gehört. Ich weiß auch nicht, was es ist, aber mich verzaubert dieses Land jedes Mal aufs Neue.
Diesmal ging es auf ein Mädelswochenende in den Norden, nach Porto. 


Ehrlich gesagt, hatten wir uns alle nicht wirklich vorher informiert, was wir alles machen können. Wir wollten uns einfach treiben lassen, was zu 100% funktionierte und wir so an Orte entdeckten, auf die wir sonst nicht gestoßen wären. 

Hier sind ein paar Gründe, warum ihr Porto auf keinen Fall verpassen solltet:

1. günstiger Wochentrip
Viele Billigairlines, wie Ryanair oder EasyJet, fliegen den Flughafen in Porto an. Wir haben für Hin- und Rückflug gerade mal 50€ gezahlt. Generell sind die Lebensunterhaltskosten in Portugal um einiges geringer als in Deutschland. Bus- und Bahntickets bekommt man für unter 2€, auch für längere Strecken. Im Supermarkt ist der Preisunterschied ebenfalls deutlich bemerkbar. Wer mit mehreren Personen unterwegs ist, sollte definitiv sich nach einem Airbnb umschauen. Pluspunkt 1: Selbstversorger, Pluspunkt 2: es gibt richtig schöne für kleines Geld. Empfehlen kann ich euch das "Camelia" von der lieben Ana. Wir hatten wirklich einen sehr schönen Aufenthalt und waren super zentral.

2. schnelle Verbindungen
Ob in London Stansted oder Rom, wo Ryanair hinfliegt, liegt der Flughafen meistens weit außerhalb und ihr müsst erst mal eine ganze Weile fahren bis ihr überhaupt mal am Ziel seid. Nicht so in Porto! Die S-Bahn fährt alle 10 Minuten direkt ins Zentrum. Dauer: zwischen 20 und 30 Minuten, je nachdem wo ihr hin wollt! Auch innerhalb Portos ist man ob zu Fuß oder mit der Bahn schnell an seinem Ziel.

3. der Charme
Porto ist im Gegensatz zu Lissabon an vielen Stellen nicht renoviert und ein wenig baufällig. Aber genau das verleiht der Stadt einen ganz besonderen Charme. Die gekachelten Häuser wirken wie aus einer anderen Zeit und man kann gar nicht aufhören die Fassade zu bestaunen. Was den Charme auch noch fördert ist, dass es noch nicht sehr touristisch ist, klar gibt es hier und da mal einen Souvenir Shop - aber es hält sich alles in Grenzen.





4. der Fluss
Der "Douro", ist der Mittelpunkt Portos. Egal auf welcher Flussseite man sich aufhält, man hat einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt mit ihren roten Dächern, vor allem abends, wenn die Sonne untergeht. Man kann den Tag ausklingen lassen und ... 



5. Portwein
... ein Glas Portwein genießen. Die Portugiesen trinken auch gerne schon zum Mittagessen ein Gläschen. Also kein schlechtes Gewissen - einfach mal probieren. Auf der Südseite des Douro haben sich am Hang viele Winzer angesiedelt, bei denen man eine Führung durch ihre Keller und eine Weinverkostung bekommt. Zu empfehlen ist "Taylor's" - ein steiler Aufstieg wird mit einer tollen Terrasse belohnt. Der Weg ist zu allen Weingütern aber sehr gut ausgeschildert und einfach zu finden. 

6. Gastfreundschaft
Schon am Flughafen, wenn man durch Zoll kommt wird man herzlich willkommen gehalten und bekommt eine kostenlose Stadtkarte. Auch sonst wird man sehr freundlich aufgenommen. Wo Englisch oder einer anderen gemeinsamen Sprache fehlt, wird die Sprachbarriere mit einem Lächeln und Hand und Füßen weggezaubert. Schaut man verwirrt die Straßen entlang, dauert es meist nicht lange bis ein freundlicher Jemand seine Hilfe anbietet. 

7. Entdeckungstour
Das Beste in Porto: an jeder Ecke entdeckt ihr etwas Tolles! Ob es eine Statue von einem Riesen in einem Fenster ist, eine alte Bäckerei oder ein Balkon voller Wäsche und einer brüllenden Oma. Man weiß nie, was sich hinter der nächsten verwinkelten Gasse versteckt und das ist toll! 



8. Straßenlaternen
Das wird für einige ziemlich langweilig klingen, aber für mich als großer Fan von Laternen ist Porto ein Paradies. Alte Laternen über alte Straßenschilder - ein Traum. 



Ward ihr schon einmal in Porto? Wenn ja was hat euch besonders gut gefallen :) ? 

➸ What to Do and not to Do in Singapore ➸

Freitag, 20. Mai 2016


Eine kurze Zusammenfassung von meinem Singapore-Trip? Kurz, aber sehr sehr toll! 

Ich habe euch hier ein paar meine Highlights, was man in Singapore gemacht haben muss, zusammengetragen. Am Ende findet ihr auch ein paar "Dont's" aka Dinge die man sich sparen kann. Ich denke, dass ist besonders für Leute interessant, die nur einen Stopover in dieser Metropole machen und nicht viel Zeit mitbringen.

To Do

1. Regenwald
Es gibt in Singapore noch einige Flächen an natürlichen Regenwald. Bei einem kurzen Besuch in der Stadt bietet sich ein Abstecher in den Botanischen Garten an, der by the way auch zum Unesco Weltkultur Erbe zählt. Dort findet man neben Regenwald, auch einen spannenden Orchideen Garten. Wer länger Vorort ist, sollte unbedingt einen Trip in den MacRichtie National Park machen. Hier habt ihr Natur pur: Regenwaldbäume, Schlagen, Frösche und Affen sind nur einige Dinge, die euch auf dem Wanderweg begleiten werden. Besonders cool ist eine Hängebrücke ("Tree Top Walk") zwischen den Bäumen in mehren Metern Höhe. Ihr solltet auf jeden Fall genug Wasser mitnehmen, es ist ein recht anstrengender Marsch in der Hitze, aber es lohnt sich zu 100%.






2. Sonnenuntergang auf Sentosa
Am 2. Tag waren wir auf der Vergnügungsinsel Sentosa unterwegs. Eigentlich hatte ich im Internet vorab gelesen, dass viele von den Stränden abraten würden, da sie nicht besonders schön wären. Doch wir entdeckten eine sehr schöne Bucht namens "Bora Bora". Klar, es ist nicht Ko Pha-ngan - aber hier steht ein sehr schöner Aussichtsturm, von dem sich wirklich schöne Sonnenuntergänge sehen lassen. Wenn man Glück hat und einen Tag mit guter Sicht erwischt, kann man sogar bis nach Indonesien sehen! 







3. Shopping
In Singapore gilt Shopping als Volkssport. Man findet hier wirklich alle großen Marken aus der ganzen Welt. Jedoch, kann ich gleich die Vorfreude auf "Bath and Body Works" oder "American Eagle" wieder bremsen. Alles was importiert wurde, ist unfassbar teuer und nimmt den Spaß am shoppen. Doch ich habe ein paar Läden entdeckt, bzw. wurden mir gezeigt, die auch in ein knappes Budget passen: bei Daiso, einer japanischen Kette, findet ihr ALLES (wirklich alles: von Winke-Katze, Partyzubehör, Souvenirs zu Baumarktartikel) für 2$. Naiise hat coole Lifestyle Sachen von Designern und Künstlern aus Singapore - hier entdeckt ihr auf jeden Fall Sachen, die es sonst nirgends gibt! Cotton on ist zwar auch eine Kette und findet sich unter anderem in England, aber wer noch ne kurze Hose braucht und nicht zu H&M möchte, ist hier definitiv an der richtigen Adresse! 

4. Garden by the Bay
Diese Station haben wir für den letzten Tag aufgehoben und ich war sehr gespannt, wie Garden by the Bay in Wirklichkeit aussieht. Da viele Firmen, die Skyline von den "Bäumen" als Werbehintergrund verwenden, war meine Erwartung ziemlich hoch. Und zum Glück wurde sie auch nicht enttäuscht :)! Man kann die Atmosphäre nicht in Worte fassen, man fühlt sich wirklich in eine Welt versetzt, die nur in Filmen über die Zukunft vorkommen - total surreal. Lohnenswert ist auch der "SkyWalk" für 5$ zwischen den Bäumen - von hier habt ihr eine super Aussicht. Ich möchte auch nicht viele Worte darüber verlieren, schaut es euch einfach selber an! 





4. Hakwer Center
Asien ist nicht Asien ohne Gewusel - wo findet man das am Besten ? Richtig in den sog. Hawker Center zur Mittagszeit. Hier könnt für weniger als 5€ ein super Mittagessen und ein frisch gepressten Saft bekommen! Super cool, die verschiedenen asiatischen Gerichte erkunden und so günstig zu essen! Frischeres Essen werdet ihr nicht finden! 

5. Kolonialbauten entdecken
Überall findet ihr kleine Überbleibsel aus der englischen Kolonialzeit. Das Vorzeigeobjekt ist natürlich das Raffles Hotel. Werft einen Blick hinein, neben dem berühmten Cocktail ist die Architektur wirklich bewundernswert! Weitere berühmte Gebäude aus dieser Zeit, wie die City Hall oder das Parliament House, findet man im dazu passend benannten Colonial District. Aber wenn ihr mit wachem Auge durch Singapore zieht werdet ihr auch immer wieder in kleinen Seitenstraßen auf süße Häuschen aus dieser Zeit treffen. Ich finde, dass dies der Stadt nochmal einen ganz anderen Charakter, neben dem ganzen Futuristischen, verleiht. 








Not to Do

1. Seilbahn fahren nach Sentosa
Man kann mit dem sogenannten Cable Car von Mount Faber auf die Insel Sentosa fahren. Man fährt hoch oben über der Stadt und passiert unter anderem ein großes Kreuzfahrtschiff. Die Aussicht ist recht beeindruckend, jedoch sollte man keine Hoffnung haben die Marina Bay sehen zu können. Man sieht das Meer, viel Hafenindustrie und ein wenig Downtown. Ich persönlich finde, dass 30$ SGD (ca. 20€) für 10 Minuten Fahrtdauer sich nicht lohnt. Vor allem nicht, weil man super auch zu Fuß oder mit einer kostenlosen Bahn auf die Insel gelangt. Für mich ist die Cable Car eine kleine Touristenabzocke. 





2. Marina Bay Sands Aussichtsplattform
Das Wahrzeichen der Stadt: das Marina Bay Sands. Viele möchten einmal die Aussicht von diesem tollen Hotel genießen. Ein super Tip von mir: spart euch die 20$ SGD für die Aussichtsplattform und geht stattdessen in die Bar, die einen Stockwerk darüber liegt. Von hier aus, habt ihr den selben Blick auf die Metropole. Hier könnt ihr entweder die gesparten 20$ für einen Drink ausgeben oder aber euch nur kurz umsehen und wieder herunterfahren. Völlig kostenlos! 

3. Orchard Road
Wer schon einmal in Las Vegas den "Strip" entlang gegangen/gefahren/getorkelt ist, wird von der Orchard Road enttäuscht sein. Hier gibt es zwar jede große Marke in Hülle und Fülle und das "ION" sieht von außen ganz nett aus, doch fehlt ein wenig am Glitzer und Glamour Charme. Seid ihr nur kurz in der Stadt und wollt Shoppen gehen, dann spart euch diese Straße und geht einfach in eine Mall, wie "Vivo City ". Hier findet ihr alle Geschäfte einmal vertreten, die es auch auf der Orchard Road gibt und müsst nicht von Mall zur Mall laufen. 

➸ Lebenszeichen und Update ➸

Freitag, 18. März 2016
Die Klausuren sind vorbei und ich melde mich zurück aus der Versenkung :)! Yuhu! Und ich habe so einiges die nächsten Wochen vor: 
Für mich geht es in ca. 10 Tagen nach Singapore, es hat tatsächlich geklappt! Ich habe ein absolutes Flugschnäppchen mit OmanAir ergattert! Ich kann euch nur empfehlen die Seite "Flynder" zu abonnieren, die  haben hin und wieder richtig richtig gute Flugschnäppchen. Ich werde meinen Freund besuchen, der für ein Praktikum dort eine Weile verbringt. D.h. es wird nicht nur das Touristentreiben erkundet, sondern ich werde hoffentlich auch einen Blick dahinter werfen. Auch wenn ich überhaupt kein Freund von Hitze bin, freue ich mich auf wärmere Temperaturen. Denn der Frühling bringt zur Zeit zwar Sonne, aber nur Gradzahlen kurz über dem Gefrierpunkt. 

Außerdem geht es im April auf einen Mädels-Wochenendtrip, auf den ich mich auch schon riesig freue! …und wer hätte es gedacht, es geht nach Portugal, aber dieses mal in den Norden: nach Porto. Ich habe das Gefühl, Portugal entwickelt sich zu einer großen neuen Leidenschaft - aber es ist auch wirklich ein tolles kleines Land! 

Ihr könnt euch auf jeden Fall auf viele schöne Posts aus Asien und Portugal freuen. Es sind schon viele spannende Sachen in der Planung. Auch wird es neue Posts zu verschiedenen Tips rund ums Reisen geben - vor allem zum Thema Gepäck, da ich in der Vergangenheit öfters schon kleine Malheurs damit hatte. Ein weiteres Thema, das mir zur Zeit am Herzen liegt ist Flugangst. Seit unserem Londontrip letztes Jahr im November, ist es wieder schlimmer geworden. Ich werde versuchen meine Geschichte zu erzählen und wie ich damit umgehe. Vielleicht kann ich dem einen oder anderen von euch da draußen helfen! 





Jetzt aber genug vom Update und ab in die Sonne:) 
Liebste Grüße, Steffi 

➸ Einmal Côte d'Azure und zurück ➸

Freitag, 29. Januar 2016

 
Ach diese olle Prüfungsphase. Man steht früh auf, sitzt den ganzen Tag am Schreibtisch und versucht sich tonnenweise Papier in den Kopf zu hämmern. Zumindest fühlt sich mein Kopf jeden Abend so an, als ich hätte ich das Wort wörtlich getan. Und was gibt es für eine schönere Ablenkung als ab und an in die weite Ferne zu schweifen? Heute hat es mich an die wundervolle Côte d'Azur getrieben und da ich gerade nicht schlafen kann, dachte ich mir "Hej, warum nicht einfach ein Blogpost schreiben!"
So here it is, meine kleine feine Reise an die Côte d'Azur…..

Spontane Trips sind, meiner Erfahrung nach, doch meistens die Besten. Vorletzten Sommer beschlossen eine sehr gute Freundin und ich nach Südfrankreich ans Meer zu fahren. Der Plan entstand ungefähr eine halbe Woche vor Abfahrt, es wurde schnell eingekauft und ein Zelt organisiert.

Freitag Abend ging es dann los. Ich musst noch bis um halb 9 pm arbeiten, danach wurde das Auto gepackt und es ging über Nacht, durch die Schweiz, in den Süden. Wir wechselten uns mit dem Fahren ab, wobei RedBull und Highschool-Musical-Songs (die natürlich in voller Lautstärke geträllert wurden) unsere neuen besten Freunde wurden.

Unser Ziel war der wunderschöne Campingplatz "Camp du domaine" in Bormes les Mimosas, wo wir morgens gegen halb 8 ankamen. Während die anderen Campingplatzbewohner langsam aus ihren Zelten und Wohnwagen krochen, fanden wir den perfekten Platz mit Meerblick.






Ich war 2 Jahre zu vor schon einmal auf dieser Anlage und hatte mich damals schockverliebt! Weil wir für unseren Trip ins Warme und ans Meer wollten, war augenblicklich klar, dort mussten wir hin!

Der Campingplatz ist großflächig in einem Waldstück verteilt. Er hat eine eigene kleine Bucht mit Strandzugang. Durch die Hanglage sind viele Plätze wie kleine Terrassen angelegt und man hat einen wunderschönen Ausblick auf das Meer und die Küste.




Man hat alles was man brauch vor Ort: saubere Toiletten und Duschen, Supermarkt, Tennisplatz, Strom, Restaurants und vieles vieles me(e)hr! Wenn man keine Lust mehr hat am Strand zu faulenzen, lohnt sich auch ein kleiner Fußmarsch ins Dörfchen. Die Bucht entlang kann man es gar nicht verfehlen. Hier gibt es einen Yachthafen, kleine Geschäfte und viele Möglichkeiten gut und günstig zu essen.
Am Preis des Platzes lässt sich auch nichts aussetzen: wir haben für 3 Nächte, 2 Person und ein Auto insgesamt um die 65 Euro bezahlt. Ein super Preis-Leistungsverhältnis, vor allem weil es ein 5 Sterne Campingplatz ist!





Das Wochenende verbachten wir mit Schlafen, Sonnenbaden, Meer genießen und französischen Weißwein trinkend. Daran konnte man sich gewöhnen!






Am Montag Morgen machten wir uns auf den Rückweg. Zum Frühstück wollten wir in Saint Tropez sein und zum frühen Abendessen in Cannes. Gesagt und naja fast getan. Nach dem Zelt, Gartentisch und alles was wir sonst aus unserem Wohnzimmer mitgebracht haben ( ja wir wohnten auch zusammen) ins Auto verladen hatten, mussten wir leider feststellen, dass unser liebstes Fortbewegungsgefährt nicht mehr ansprang. Hupps, wohl zu viel Musik gehört und den Akku aufgeladen - die Batterie war leer. So jetzt erklärt mal einem Franzosen, dass man jemanden braucht, der einem Starthilfe gibt. Mit einer Mischung aus französisch-englischen Kauderwelsch und Armgefuchtel, das keine Flugzeuglotse auf dem Rollfeld besser hätte machen können, halfen uns die lieben Gärtner aus.

Entlang der Küstenstraße düsten wir dann nach St. Tropez - und ja ich muss zugeben wir hörten beim hereinfahren, natürlich auch das passende Lied :) Es wurde gebummelt, gemampft, die Buchten entdeckt und natürlich auch die Yachten bewundert.






Den Nachmittag verbrachten wir im nicht weit entfernten Cannes. Erst mal ging es an den Strand, wir wollten uns abkühlen und noch die letzten Sonnenstrahlen genießen, denn wir wussten in Deutschland erwartete uns der Regen. Als der Abend nahte, wollten wir noch ne Runde durch die Stadt drehen. Wir mussten uns ein bisschen beeilen, weil die WM gerade stattfand und Frankreich genau an diesem Abend spielte. Unser Vorhaben nicht in einem feiernden französischen Autokorso festzustecken.
…. Natürlich steckten wir fest :)



Nach einer weiteren nächtlichen Rückfahrt mit einer filmreifen Toiletten-Szene ( wir mussten so dringend aufs Klo, dass wir aus dem Auto stürmten, die Türen sperrangelweit aufließen und aufs Toitoi stürmten - die Brummifahrer drumherum haben sich kaputt gelacht!) kamen wir um 6am wir wieder am schönen Bodensee an. Auto wurde in die Garage gestellt, schnell geduscht und mit einem weiteren Red Bull ging es auch wieder zur Arbeit. Man soll es kaum glauben, aber geschlafen haben wir wirklich erst gegen Mitternacht, nach dem wir (WG typisch) irgendwelchen Unsinn (wie z.B. die Gartenzwerge unseres Hausmeisters versteckt) veranstaltet haben.

Es war der perfekte spontane Kurzurlaub. Auch wenn wir zwei Nächte durchgefahren sind, es hat sich gelohnt! Ich kann diesen Campingplatz jedem nur ans Herz legen! Die Leute sind super nett, man kann auch kleine Bungalows mieten, es ist sauber und hat den Strand direkt vor der Tür. Ich würde sofort wieder hinfahren - vielleicht machen ich das ja auch, irgendjemand Lust auf einen spontanen Roadtrip ;)?

Goodbye 2015

Mittwoch, 30. Dezember 2015










Wahrscheinlich werdet ihr das von allen Seiten zu hören bekommen, aber WO bitte ist dieses Jahr geblieben? Ich hab das Gefühl, im April hat es seinen Turbogang eingelegt und ist die restlichen Monate an mir vorbeigerauscht.
Auch, wenn dieses Jahr kein längerer Übersee-Urlaub anstand, bin ich sehr zufrieden mit meiner Reisezielauswahl. Im März ging es nach dem grauen Winter ins schöne Portugal mit Abstecher ins tolle Lissabon. Im Sommer konnte ich meine Seele in Andalusien mit meiner Familie baumeln lassen und im Herbst gab es dann noch eine Runde London. Auch in Deutschland bin ich mal wieder einiges rumgekommen, vom Bodensee bis zur Nordsee: Nürnberg (klar, hier ist ja auch mein Hauptwohnsitz), Stuttgart, München, Konstanz, Karlsruhe, Köln, Hamburg, Bremen. Steffi-on-Tour.

Jetzt kommt natürlich die Frage alle Fragen: Was steht denn 2016 auf der Reiseliste?!
Ganz genau weiß ich es leider noch nicht, aber wenn es klappt stehen mind. 2 große Reisen vor der Tür. Wenn es meine Klausurenphase im März zu lässt, wird es mich für eine Woche nach Singapur ziehen. Wird auch mal wieder Zeit für Asien. Ist schon verdammt lange her, dass ich dort war und in Singapur war ich noch nie. Drückt mir ganz fest die Daumen, dass dieses Abenteuer zustande kommt! Da ich noch nicht weiß, ob ich ein Auslandssemester machen werde oder nicht, ist mein Wohnort für die zweite Jahreshälfte von 2016 noch offen. Aber was ich weiß ist, dass ich spätestens im Dezember 2016 auf jeden Fall nach Nordamerika fliegen werde, da mein Freund sein Auslandssemester in Kanada absolviert und wir ein typisches amerikanisches/kanadisches Weihnachten miterleben möchten.  Vielleicht klappt ja auch noch die eine oder andere Kurzreise, wenn Ryanair z.B. mal wieder Flüge für 5€ raushaut! Interessieren würde mich nächstes Jahr Dublin, Edinburgh oder auch Oslo.

Wo seid ihr denn dieses Jahr unterwegs gewesen? Und wo wollt ihr nächstes Jahr unbedingt hin? Freue mich sehr über eure Antworten, denn ich bin immer auf der Suche nach neuer Inspiration!

Ansonsten wünsche ich euch einen super Rutsch ins neue Jahr und hoffe wir „sehen“ uns hier 2016 voller Gesundheit und alter Frische wieder! 
Liebste Grüße an euch alle <3 
Steffi

Die magische Welt des Harry Potters in London

Sonntag, 29. November 2015
Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios


Heute kommt endlich ein Beitrag, auf den ich mich schon sehr sehr lange freue: die Warner Brosers Studio Tour - Making of Harry Potter. Wer den ersten Teil meiner Reiseziele gelesen hat, weiß dass das schon sehr lange auf meiner Liste stand.
Und ja es war magisch, mehr als magisch. Atemberaubend. Mir fehlen immer noch die Worte, um all das zu beschreiben. Die Liebe zum Detail ist unfassbar, man hatte teilweise das Gefühl man steht im Film. Von Szenerie zu Szenerie wurde es noch besser (was eigentlich gar nicht ging), immer noch eines oben drauf gesetzt, bis zum Schluss DAS Hightlight kam.
Ich dachte mir, ich werde euch eine kleine Bilder-Tour (Warnung: Bilderflut!) durch die Kulissen geben, auch in der Reihenfolge, wie sie es ausgestellt haben. So könnt ihr ein bisschen selber an dieser wundervollen Welt teilhaben.

Kommen wir erst mal zum Allgemeinen „Blabla“. Die Studios liegen außerhalb von London, in Watford. Man erreicht sie super mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und muss nicht einen hörenden Preis für den privaten Bus-Shuttle von London City bezahlen. Am Besten kauft man sich eine Tageskarte für alle Zonen und fährt dann mit der „Overground-Bahn“ nach Watford Junction. Das dauert, je nachdem wo aus London ihr losfahrt ca. 1 Stunde. Vor dem Bahnhof wartet ein Doppeldeckerbus, der ganz in Harry Potter Plakaten verkleidet ist und bringt euch für 2 Pfund zu den Studios und wieder zurück.
Der Eintritt kostet  33 Pfund umgerechnet ca. 45€. Das ist zwar nicht gerade billig, aber es lohnt sich wirklich. Wir haben 4 Stunden dort verbracht und hätten auch noch länger bleiben können. Es ist zwar auch viel los, aber die Besucher werden immer in Grüppchen reingelassen, so dass sich die ganzen Menschen super verteilen und man sich in Ruhe alles anschauen kann.

Welcome to Hogwarts
Nach einer kleinen Einführung, was man darf und was nicht und was man jetzt sieht, betritt man das Inneren der Studios durch die große Halle. Man sieht die langen Speisetafeln, Kostüme und den Bereich, an dem die Lehrer sitzen. WOW. Es tut mir leid, aber mir fehlen immer noch die Worte um diesen vollständigen Raum zu beschreiben. 


Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios


Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother StudiosHarry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios



Szenerien-Sammelsurium
Wenn man die große Halle bis aufs Kleinste inspiziert hat und sich denkt „alleine dafür hat sich der Eintritt schon gelohnt“, kommt es noch besser. Im Folgenden schlendert man durch eine Halle, in dem viele verschiedene Szenenbilder aufgestellt sind und auch der Hintergrund, wie Kostüme oder Masken, zu sehen ist. Und Achtung, ihr findet überall kleine magische Dinge, wie die sich selbst waschende Pfanne von Mrs. Weasley oder der sich packende Koffer von Prof. Lupin. Meine Highlights hier waren der Gemeinschaftsraum, das Zaubertränke Klassenzimmer und definitiv Dumbledore’s Büro (auch wenn ich mich wiederhole, aber diese Details sind einfach nur der Wahnsinn).



Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother StudiosHarry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios


Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios


Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother StudiosHarry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios



Der Hogwartsexpress
Als nächstes betritt man das Gleis 9 3/4. Man findet sich wirklich in einer Halle wieder, die einem Bahngleis gleicht, mit Hogwartsexpress und einen Bahnhofsshop ( wo man tatsächlich auch etwas kaufen kann). Ihr könnt in die Bahn einsteigen und euch die verschiedene Abteile anschauen, die Szenerien der jeweiligen Filme darstellen.


Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios



Außenbereich und Butterbeer
Um ein bisschen Luft zu holen, haben sie ca. bei der Hälfte eine Cafeteria eingebaut, in der es auch das weltberühmte Butterbeer gibt. Es schmeckt sehr interessant. Süßlich mit Kohlensäure, die ich nicht erwartet hatte. Um zum picknicken, oder wie die Süddeutschen auch sagen würden: zu vespern :), könnt ihr euch auch nach draußen setzen. Hier gibt es noch weitere tolle Ausstellungsstücke: den Fahrenden Ritter, das Haus der Dursleys oder aber das zerstörte Haus der Potters.

Requisiten
Nach der kleinen Verschnaufpause geht man wieder nach Innen, wo man sich in der Requisiten-Abteilung wiederfindet. Hier befindet sich so eine Flut von Dingen, die man entdecken kann, da lasse ich am Besten die Bilder sprechen:



Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios
Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios 
Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios


Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Die Winkelgasse
Haben wir nicht alle schon einmal geträumt, unsere Zauberstäbe bei Olivanders zu kaufen und bei Fred und George die neusten Scherzartikel zu bestaunen? Jetzt war der Traum so wahr, wie noch nie. Man konnte zwar nur von außen durch die Scheiben spicken, aber man hat sich ein bisschen, wie ein Hogwarts-Schüler beim jährlichen Schuleinkauf gefühlt.


Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios



Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios


Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother StudiosHarry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother StudiosHarry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios


Skizzen und Modelle
Um den Besuchern einen besseren Einblick hinter die Kulissen zu gewähren, haben sie einen Bereich ausgestellt, in dem man viele Skizzen, Ideen, Papiermodelle und noch vieles mehr findet. Es ist unvorstellbar, wie umfangreich diese Welt ausgebaut wurde. So viele Ideen, die es gar nicht in den Film geschafft haben. Ich habe den tiefsten Respekt für die Menschen, die es schaffen mit ihren Fingern so kleine Papiermodelle zu bauen. Ich schaff es ja noch nicht mal ordentlich etwas zusammenzukleben oder auszuschneiden!  


Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

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Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother StudiosHarry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios


Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios


Das Highlight zum Schluss
Ich dachte ja schon diese ganzen Skizzen und Papiermodelle waren ja schon der Knüller. Da hatte ich aber noch nicht um die Ecke geschaut. WOW! Ich kann diesen Moment nicht in Worte fassen. Man denkt die ganze Zeit „ Wow, besser kann es nicht mehr werden, dass ist doch eh schon alles total verrückt“ und dann das! Diese wunderbaren Menschen haben ein riesiges Modell (Höhe ca. 5m) von Hogwarts gebaut, um Kameraaufnahmen von außen machen zu können. Ich finde, man hat bei manchen Bildern das Gefühl, man hat einen Filmausschnitt abfotografiert.  Seht selber:




Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios

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Harry Potter World - Hogwarts - London Warner Brother Studios


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Der Souvenirshop
Den könnt ihr definitiv weglassen. Viel zu überteuert. Insgesamt sehr enttäuschend.


Ich hoffe euch hat der kleine Foto-Rundgang gefallen. Wer von euch war denn schon einmal dort? Und was war euer Highlight der Tour? Ich muss sagen, dass ich definitiv die Fantasiewelt meiner Kindheit betreten hatte :). Und ich denke, ich bin nicht die Einzige, der es so erging!